Mann der körperliche Auswirkung auf Stress hat

Körperliche Auswirkung auf Stress

Jeder von uns hat einmal Stress. Die körperliche Auswirkung auf Stress wird erst dann gefährlich, wenn Stresssituationen zur Dauerbelastung werden und der Körper die ausgeschütteten Stresshormone (Adrenalin, Noradrenalin, Kortisol und Insulin) nicht wieder abbauen kann. Das Herz-Kreislaufsystem, der Stoffwechsel und das Immunsystem werden dann entscheidend geschwächt.

Die Effekte oder Auswirkungen auf Stress und Dauerstress spiegeln die Alarmreaktionen des Körpers bei chronischem Stress wieder. Der Körper weist eine gesteigerte körperliche Aktivität aus und der Organismus führt hierbei Anpassungen durch, die in einer längeren Stress-Belastungsphase der Gesundheit schaden können. Stressphasen werden dann gefährlich, wenn sie chronisch werden und dem Körper länger keine Entwarnung gegeben wird und die Stresshormone nicht abgebaut werden.


Medizinisch gesehen ist Stress eine körperliche Reaktion, die den Organismus kurzfristig leistungsfähiger macht und ihm erstmal nicht schadet. Dauerstress hingegen wirkt sich negativ auf viele Bereiche in unserem Körper aus.

Folgende Anzeichen können auf überhöhten Stress hindeuten:

  • Herz-Kreislaufbeschwerden: Bluthochdruck, Herzrasen und Atembeschwerden
  • Stoffwechselbeschwerden: Blutzuckersturz, Schwindelgefühl, Muskelzucken und Krämpfe
  • Magen-Darmbeschwerden: Durchfall, Verstopfung, Aufstossen und Sodbrennen
  • Geschwächtes Immunsystem: Plötzliche allergische Reaktionen wie z. B. Nesselsucht
  • Mentale Beschwerden: Schlafstörungen, Erschöpfung und Panikattacken

Stress-Folgeerkrankungen bei anhaltendem Stress

Sollten Stresshormone wie Kortisol zu häufig ausgeschüttet werden, gewöhnt sich der Körper daran und schwächt die Immunabwehr und es treten Stress-Symptome wie Erschöpfung oder sogar eine Depression auf.

Dauerhafter Stress schaden uns und kann Stressfolgeerkrankungen  wie Burnout, Depressionen, Angst-, Zwangs- und Konzentrationsstörungen auslösen.

Stressmanagement

Wer seine Leistungsgrenzen im Bezug auf Stress nicht kennt, lebt ungesund sowie gefährlich. Jedes Symptom sollte ernst genommen und darauf entsprechend gehandelt werden, wenn man langfristig gesund bleiben möchte.

Da Stress von Person zu Person unterschiedlich empfunden wird, ist auch die Stressbewältigung individuell verschieden. Im nächsten Blogpost gehen wir auf die unterschiedlichen Taktiken, wie z. B. individuelle Mikronährstoffmischungen, ein um mit Stressoren und deren Auswirkungen fertig zu werden.


Praxis geschlossen

Liebe Kundinnen und Kunden,
Wie der Bundesrat informiert hat, werden alle Fitnesscenter ihre Tore ab sofort schliessen. Dies sicher bis zum 19. April. Danach wird entschieden, wie es weitergeht.
So sinnvoll und wichtig dieser Schritt auch ist, uns als Firma trifft dies ausserordentlich hart!
Der Umzug an die Hagenholzstrasse 65 und der Bau der jetzigen Location hat unser Unternehmen finanziell stark belastet und wir haben uns nach einem super Jahresstart auf ein erfolgreiches 2020 gefreut.
Nun werden wir in den nächsten Tagen alle nötigen Vorkehrungen treffen, um einerseits unseren Fortbestand zu sichern und auch unser Personal zu unterstützen.
Für die Ernährungsberatungen bzw. für die weitere Betreuung, können problemlos Telefon- oder Onlinetermine gebucht werden.
Wer einen individuellen Trainingsplan mit Onlinebetreuung möchte, kann direkt mit mir Kontakt aufnehmen. Für beides, Onlineprogramm und Online Personaltraining werden wir in den nächsten Tagen weiter informieren.
Die Vorstellung, dass ihr während den kommenden Wochen auf das Gym und die Betreuung verzichten müsst, schmerzt gewaltig! Für unser Team und auch für viele unserer Kunden, ist unser Gym ein wichtiger Fixpunkt und ich möchte auch bei geschlossenen Türen auf die eine oder andere Art mit euch in Kontakt bleiben!
Genau wie im Training sind auch diese Widerstände und Hindernisse wichtig, um zu wachsen und sich zu verbessern. Wir werden alles daran setzen, um stärker als zuvor aus dieser Erfahrung hervorzugehen!
Das ganze Bodybalancing Team wünscht euch einen sonnigen Frühlingsanfang und bleibt fit und gesund!
Herzlichst, Beni

DA's 30 Tage Transformation

Was man mit der richtigen Disziplin, einem strukturierten Ernährungsplan und regelmässigem Training in nur einem Monat erreichen kann zeigt dieser junge Mann.

Transformation Facts:

9.8 kg Gewichtsreduktion
5.1% Körperfett reduziert
1.3 kg Netto Muskulatur aufgebaut

Er hat in diesen 30 Tagen viel investiert, hat seine Nahrungsmittel abgewogen, war oft im Gym und ging selten mit Freunden weg.
Nach dieser ersten Phase ist sein Ernährungsplan - den wir ihm auf Grund seines Körper- und Ernährungstyps zusammengestellt haben - nun einiges lockerer und sozial verträglicher.

DA' ist ein Sympathikus- bzw. Kohlenhydrattyp der welcher gut mit weniger Protein klar kommt aber dafür mehr Kohlenhydrate zu sich nehmen muss.
Gerade wenn man sich in der Vergangenheit eher Low Carb ernährt hat, braucht diese Umstellung etwas Mut.

An dieser Stelle nochmals GRATULATION und viel Power auf dem Weg zum Endziel!


Rezept - Omelette Deluxe

Rezept - Omelette Deluxe

Dieses rasch zubereitete Rezept kann sich leicht auch als vegetarische Variante kochen lassen indem man einfach die Trutenbrust weglässt.
In dieser Zusammensetzung eignet es sich vor allem für den Misch- und Eiweisstyp.

Zubereitung

  • Schnittlauch waschen, fein hacken und zur Hälfte mit dem Quark verrühren.
  • Tomaten und Gurke schneiden und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Das Ei mit dem Rahm und Parmesan aufschlagen mit Salz, Curcuma und Pfeffer würzen und mit dem restlichen Schnittlauch verrühren.
  • Bratpfanne mit dem Kokosfett erhitzen und die Trutenbrust leicht anbraten.
  • Das aufgeschlagene Ei dazugeben, beidseitig backen.
  • Die Omelette auf einen Teller legen, die Tomaten und Gurken darauf verteilen und den Kräuterquark darüber geben.
  • Die Omelette zu einer Tasche zusammenfalten und mit dem Brot servieren.

Rezept

1 Ei Huhn 60 g 60 g 60 g
1 EL Quark mager (1 EL) - 30 g 35 g
Parmesan - 7 g 10 g
Truthan Brust (als Aufschnitt) - 20 g 20 g
Kokosfett 6 g 12 g 4 g
Brot Vollkorn 90 g 50 g 80 g
Tomaten 210 g 45 g 100 g
Gurke 220 g 60 g 100 g
Schnittlauch 0.5 Bund 0.5 Bund 0.5 Bund
Meersalz 1 Prise 1 Prise 1 Prise
Curcuma 1 Prise 1 Prise 1 Prise
Pfeffer 1 Prise 1 Prise 1 Prise

Hier das Rezept-PDF herunterladen


Teller mit Wecker als Sinnbild mit Imtermittent Fasting zum Traumkörper

Mit Intermittent Fasting zum Traumkörper

Bekannte Persönlichkeiten wie Sängerin Beyonce, Modell Miranda Kerr Bodybuilder Terry Crews und der Schauspieler Hugh Jackman schwören darauf. Die Rede ist von Intermittent Fasting, auch Teilzeit-, Halbtagesfasten oder 16:8 Rhythmus genannt. Ein zwar altes aber momentan sehr aktuelles Diätthema.
Wie du mit Intermittent Fasting zum Traumkörper kommst, wie du diese Ernährungsweise in den Alltag integrieren kannst und worauf du beim Teilzeitfasten alles achten solltest, findest Du in diesem Blogpost heraus.

Grundregeln beim Intermittent Fasting

Kalorienzählen, Nahrungsmittelverzicht oder Makronährstoffe organisieren sind hierbei nicht wichtig!
Man muss seinen Körper nur täglich einer sechzehnstündigen Nahrungskarenz (Fastenzeit) aussetzen. Strikte KEINE SNACKS, nur Wasser, schwarzer Kaffee und ungesüsster Tee sind während der sechzehnstündigen Fastenzeit erlaubt.

Nicht zu wenig Essen!
Es geht darum seinem Körper zu helfen länger Energie aus dem erhöhten Fettstoffwechsel zu ziehen. Ein Stoffechselprozess welcher schon seit Uhrzeiten in unseren Zellen programmiert ist und durch die moderne Ernährung, mit immer und zu jeder Zeit verfügbaren Nahrungsquellen, nur selten zum Einsatz kommt.
Das bedingt aber, dass bei den Mahlzeiten während dieser 8 nicht-Fastenstunden, genügend gegessen wird damit der Stoffwechsel bzw. der Grundumsatz nicht einbricht.

Weniger dafür grössere Mahlzeiten!
Es wird empfohlen, während den Essensphasen zwei bis drei grössere Mahlzeiten zu konsumieren. Dabei haben Forscher herausgefunden, dass diese Form des Fastens nicht nur der Fettverbrennung zuträglich ist, sondern sich in Bezug auf die Lebenserwartung positiv auswirkt.

Wie kommst du nun mit Intermittent Fasting zum Traumkörper

Das klingt zunächst hart! 16 Stunden ohne feste Nahrung aber die Nachtruhe ist in diesen 16 Stunden mit eingerechnet. Das bedeutet: Wer pro Nacht zum Beispiel acht Stunden schläft, muss am nächsten Tag noch acht Stunden ohne Nahrung auskommen.
Wenn man diese 16 Stunden überstanden hat, ist es nicht mehr ganz so wichtig wie die Ernährung nun aussieht. Für die Fasten Anfänger gilt vielmehr - wer diese Essenspausen einhält, darf sich anschließend auch mal was gönnen.

Wer trainiert sollte seine Trainingszeiten so legen, wie er sein Ernährung rund ums Training (Peri Work Out Ernährung) gewohnt ist. Dies gilt vor allem für alle die Muskulatur aufbauen wollen! Wer aber Fettabbau bzw. das Abnehmen zum Ziel hat, tut gut daran am Morgen, am besten nach dem Aufstehen, ein Nüchterntraining zu absolvieren. Hierzu eignen sich HIIT Varianten am besten und sind sehr effektiv!

Andere Teilzeit-Fastenmethoden

Intermittent Fasting ist lediglich eine Variante  des Teilzeitfastens. Hier sind weitere, weniger bekannte Konzepte kurz zusammengefasst:

One Meal A Day (OMAD) / 23:1 Rhythmus: Hier beträgt das Essens-Zeitfenster eine Stunde am Tag. Während dieser Stunde kann öfters oder durchgehend gegessen werden.

Alternate Day Fasting / 36:12 Rhythmus: Beim 36:12 Rhythmus wird innerhalb einer Zeitspanne von 12 Stunden gegessen und anschließend 36 Stunden lang gefastet. So kann beispielsweise an einem Tag von 09:00 Uhr bis 21:00 Uhr gegessen und die nächste Mahlzeit erst wieder einen Tag später um 09:00 Uhr eingelegt werden.

Eat-Stop-Eat-Methode: Bei dieser flexiblen Methode wird jeweils einen ganzen Tag über 24 Stunden gefastet. Diese ganzen Fasten- oder Nullertage können auch mehrmals pro Woche eingebaut werden, je nach dem wie umstellungsbereit man ist.
Ein sehr bekannter Rhythmus ist die 1-0-1 Diät in der man 1er (Esstage) und Nullertage (Fastentage) alterniert. Einen solchen Erfahrungsbericht findet sich im Buch - Morgen kann ich essen was ich will.

The Warrior-Diet / 20:4 Rhythmus: Hier wird 20 Stunden am Tag gefastet, die restlichen vier Stunden sind der Nahrungsaufnahme gewidmet.

Vor- und Nachteile des Intermittent Fasting

Vorteile
Die zeitlich begrenzte Nahrungsaufnahme ist sowohl für die Gesundheit wie auch für die Figur gut. Was sind aber die wirklich erforschten Vorteile die das Teilzeitfasten bringt?
Verbesserte Immunabwehr, tieferer Blutdruck und reduzierter oxidativer Stress sind einige dieser Vorteile, aber was viele wirklich antreibt täglich auf eine oder mehrere Mahlzeiten zu verzichten, ist die Aussicht auf einen fitten, definierten und ästhetischen Körper.
Und genau bei diesen Zielen hilft Intermittent Fasting, sofern man sich an die genannten Spielregeln hält und diese Ernährungsstrategie langfristig verfolgt.

Bewiesene und erforschte Vorteile des Intermittent Fasting sind hier mit einigen Studien verlinkt:

Nachteile
Wie bei allem im Leben gibt es natürlich auch bei allen Fastenmodellen zwei Seiten. So kann die Umstellung des Essensrhythmus vor allem in der Anfangszeit zu einem verstärkten Hungergefühl, verminderter Leistungsfähigkeit, Nervosität, Stimmungsschwankungen und auch zu Schwächeanfällen führen.
Zudem besteht die Gefahr, dass sich IF-Anhänger während der erlaubten acht Stunden der Nahrungsaufnahme regelrecht und regelmäßig „überfressen“.
Schwangeren Frauen wird vom Fasten grundsätzlich abgeraten, da durch die zeitlich beschränkte Nahrungszufuhr die Gefahr auf eine Unterversorgung des Ungeborenen erhöht wird.

Jedoch gibt es bei langsamer Angewöhnung und gesundem Organismus keine negativen Langzeiteffekte. Das Fasten ist seit Jahrtausenden in vielen Kulturen rund um den Globus ein fester Bestandteil der Kultur und unser Körper bzw. unsere Zellen können gut damit umgehen und bleiben länger gesund.

Intermittent Fasting in der Praxis

In Ernährungsberatungen bei uns in der Praxis arbeiten wir oft mit solchen Fastenmodellen, da sie sehr gut in den Alltag integrierbar sind.
Natürlich kann man auch diese Modelle noch etwas aufwerten und effektiver gestalten, wenn man seinen Ernährungs- und Körpertyp kennt. Aber grundsätzlich schadet es nicht einfach mal loszulegen und auf eine Mahlzeit am Tag zu verzichten und den Körper zu mehr eigener Fettverbrennung anzuregen.


Personaltraining & Health Coaching

Personaltraining & Health Coaching

Möchtest Du Dich körperlich weiterentwickeln?
Oder auf ein bestimmtes Fitnessziel hinarbeiten?

Wir bei Bodybalancing betreuen Menschen die interessiert sind, sich durch körperliche Bewegung weiter zu entwickeln.
In unseren Personal Training Sessions fliessen neben der ganzheitlichen Bewegungsschule auch die Ernährung und mentalen Aspekte mit ein.

TIPP: Unser Personal Training ist Krankenkassen anerkannt!

Betreuungsinhalt

✓ Eigenes Gym

✓ Trainingsplanung nach Tagesform

✓ Trainingsplanung gemäss Zielsetzung

✓ Regelmässige Bewegungsanalysen

✓ Regelmässige Leistungschecks

✓ Integriertes Ernährungscoaching

✓ Individuelle Mikronährstoffberatung

✓ Motivations- und Mentaltraining

✓ Manuelle Behandlung nach jedem Training

✓ Rabattstufen nach Aboart

✓ Krankenkassen anerkannt

Zertifizierte Trainer

Wir sind Mitglied beim Schweizerischen Personal Trainer Verband und sind Qualicert zertifiziert.
Daher erhältst Du bei entsprechender Kranken-Zusatzversicherung, eine Teilkostenrückerstattung. Dazu informierst Du Dich aber am besten selbständig bei Deiner Kranken-Zusatzversicherung, und klärst den Rückerstattungsumfang ab.

Verbandsanerkennung

Der Begriff „Personal Trainer“ ist in der Schweiz weder gesetzlich geschützt, noch ist der Beruf an einheitliche Standards gebunden. Um diese Standards und die Qualitätsvorgaben kümmert sich unser Verband.

Geprüfte Qualität

Qualicert ist das grösste Prüfinstitut der Schweiz, welches Personen und Angebote aus dem gesundheitsfördernden Bewegungs- und Trainingsbereich zertifiziert. Ein Zertifikat durch QualiCert zeichnet Ihre hohe Qualität aus.

Kundenstimmen

Ich war heute bei Beni und habe das Gesamtpaket für 488.- gemacht und muss sagen, das sind wahrscheinlich die besten 488.- die ich jemals ausgegeben habe. Beni macht das wirklich überaus super, er ist sehr sympathisch und kann die einzelnen Details sehr einfach erklären. Sehr gute Tipps und sehr gute Beratung. Wirklich topp!! Auch dass man nachher so viel über den eigenen Körper und allgemeinen Typ weiss, ist sehr viel wert! 1A!
Jenny Teixeira
Jenny Teixeira
09:41 26 Jun 20
Sehr sympatisch, effizientes Gespräch, gute Tips und Trick, gute Beratung.
Gina Lombriser
Gina Lombriser
17:51 10 Nov 19
Ich kann Beni mit „Augen zu“ weiter empfehlen. Nach diversen Beratungen bin ich zum ersten Mal zufrieden. Die Analyse ist sehr kompetent und profund (auch die abgegeben Dokumente mit den Resultaten inkl. abgestimmten Rezepten).Einfach super. Danke vielmals für die tolle Beratung. :-)
Katiusca Velásquez
Katiusca Velásquez
19:12 16 Oct 19
Super professionelle Beratung und Analyse. Top gemacht!
Leuenberger Nadine
Leuenberger Nadine
11:52 12 Jun 19
Sehr hilfreiche, professionelle und kompetente Beratung! Würde ich jederzeit weiterempfehlen!!!
Lore Lo
Lore Lo
06:54 01 Jun 19
Individuelle fachliche rücksichtsvolle Ernährungsberatung und Erklärung, mit jedem Tool, das dir helfen kann, an deinem Plan fest zu halten. 100% zu empfehlen!
Cinzia Richichi
Cinzia Richichi
09:12 09 Apr 19
Professionelle Ernährungsberatung, fühlte mich bei der Beratung sehr wohl.
Albert Baltensperger
Albert Baltensperger
08:02 24 Jan 19
Danke viel mal für die kompetente Beratung!!! Einfach Top 👍
Robert Eletic
Robert Eletic
13:41 05 Dec 18
Super Typ, ging voll auf meine Bedürfnisse ein und freue mich auf weitere Beratungsgespräche
Jan Gisler
Jan Gisler
10:56 12 Oct 18
Sehr professionelle Beratung und es wir einem alles sehr gut erklärt. Herzlichen Dank für die Beratung und freue mich nun auf die Umsetzung.
Natalia Voli
Natalia Voli
04:56 12 Sep 18
Top-Beratung, ich habe bei der Stoffwechselanalyse sehr viel gelernt über mich und meinen Körper und viele hilfreiche Tipps erhalten. Die Stoffwechselanalyse wird bis ins Detail erklärt und es werden wichtige Hinweise zur Ernährung und Lebensform gegeben, inkl. einem Onlinetool mit Rezepten, einem Rechner etc. Sehr zu empfehlen!
Caroline Jaeggi
Caroline Jaeggi
09:44 02 Aug 18
Nette atmosphäre, kompetent, sehr hilfsbereitSehr zum weiter empfehlen😁
Julie Bauert
Julie Bauert
14:26 18 Jul 18
Sehr kompetent, professionell und freundlich. 100%ige Weiterempfehlung meinerseits. Danke Beni!
Diana Engelland
Diana Engelland
08:51 10 Jul 18
Kompetent, Klar und Effektiv! Bin motiviert und begeistert!
Therese Toffolon
Therese Toffolon
12:52 23 Jun 18
Von Beni habe ich eine sehr fachspezifische und professionelle Beratung erhalten. Man fühlt sich auf Anhieb wohl in der Praxis.Herzlichen Dank und ich freue mich auf die Umsetzung des besprochenen.
Patricia Mouzo
Patricia Mouzo
06:58 20 Jun 18
Beni Bachmann hat mich nicht nur fachlich, sondern auch menschlich überzeugt. Dank seiner sympathischen Art, schafft er es, schnell eine Vertrauensbasis zu seinem Gesprächpartner aufzubauen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und werde ihn jederzeit wärmstens weiterempfehlen.
Daniela Wassmer
Daniela Wassmer
10:09 16 Apr 18
Super Team, tolles Studio und sehr professionell ...
Marco Swoboda
Marco Swoboda
14:06 11 Apr 18
Beni ist ein sehr kompetenter und hilfsbereiter Ernährungsberater. Er geht auf die Bedürfnisse der Kunden ein. Ich konnte bereits erste Erfolge feiern und kann ihn daher wirklich sehr empfehlen. Go for it!!
Roberto Greco
Roberto Greco
11:38 07 Nov 17
Beni hat ein unglaubliches Know-How was Ernährung und Training anbelangt und ist deshalb in beiden Bereichen unglaublich kompetent. Ich kann Bodybalancing jedem nur empfehlen.
Sara Steinmann
Sara Steinmann
16:33 18 Oct 17
Sehr kompetente und professionelle Beratung und Betreuung. Würde ich jederzeit weiterempfehlen!
Tibor Kuelkey
Tibor Kuelkey
14:54 17 Oct 17
Professionelle und zielorientierte Betreuung im Bereich Fitness, Ernährungsberatung und Naturheilkunde. Beni Bachmann hat schon so manchen Fitness-Trend erlebt und ist selber Vorzeigeathlet, der den Jungen auch mit Ü40 noch zeigt wo der Bartli den Most holt.
Adrian Gyimesi
Adrian Gyimesi
21:55 03 Oct 17
alex hauenstein
alex hauenstein
05:51 02 Oct 17
Guter Coach und mit sehr viel Fachkompetenz:)
Adrianna Devecz
Adrianna Devecz
06:36 20 Sep 17
Wichtigste Kriterien: Instruktionen, Betreuung, Fachkompetenz und der persönliche Kontakt!! Alles TOP!!
Nicholas Laederach
Nicholas Laederach
06:38 18 Sep 17
Ich kenne kein anderer der mit so viel Leidenschaft und fundiertem Wissen, im Bereich Körperwiederaufbau und Fitness arbeitet wie Herr Bachmann.Top, weiter so.JLG
John Lee Gruenig
John Lee Gruenig
12:24 17 Sep 17
Sandro Streitenbürger
Sandro Streitenbürger
13:04 15 Sep 17
Mattia Stendahl
Mattia Stendahl
11:53 15 Sep 17
Gregor Altenburger
Gregor Altenburger
06:45 15 Sep 17

Wann fängst Du damit an?

Vielleicht gehörst Du zu den Menschen, die es sich schon mehrere Male vorgenommen haben, körperlich aktiv zu werden, es alleine und auf Dauer aber einfach nicht schaffst.

Stress, Zeitnot, Motivationsloch, schlechtes Wetter – Gründe, weshalb die regelmäßige Bewegungs-Dosis auf der Strecke bleibt, gibt es immer. Vielleicht weisst Du aber auch gar nicht so genau, wie Du es anstellen sollst, Dich mehr und vor allem sinnvoller und mit mehr Freude zu bewegen.
Wir planen das für Dich und helfen Dir in der Umsetzung, egal in welchem Alter Du bist und welche Ziele Du hast.

Nicht nur Personal Training

Um möglichst effizient zu beginnen und diszipliniert dran zu bleiben, fliessen immer wieder Inputs zu den Themen Ernährung, Lifestyle und Motivation mit ein. Wir verstehen unsere Arbeit auch darin, unsere Kunden dahingehend zu befähigen, sich selbständig und unabhängig, ihrer Gesundheit zuträglich zu verhalten!

FRAGEN UND ANTWORTEN

Wann bezahlt die Krankenkasse diese Beratung?
Kostenrückerstattungen sind von der individuellen Zusatzversicherung abhängig und ändern jährlich! Frage bei Deiner Versicherung nach der Therapeutenanerkennung (Benjamin Bachmann) nach.

Wie oft muss ich zur Beratung kommen?
Auf die erste Basismessung folgen je nach Gesundheitszustand und Zielstellung i.d.R. eine bis zwei 3o minütige Nachfolgetermine, die zwischen Fr. 90.- und Fr. 125.- kosten und ebenfalls von der Zusatzversicherung zurückerstattet werden können.

Wie lange dauert die Basismessung und wie läuft sie im Detail ab?
Die Basismessung dauert zwischen 1.5 und 2 Stunden. Für den detaillierten Inhalt, besuche bitte unsere FAQ Seite

Für welche Ziele ist die Ernährungsberatung geeignet?
Grundsätzlich kann jeder von dieser Ernährungsberatung profitieren, um sich selbst einen bewussteren Lifestyle zu ermöglichen. Wir sind aber besonders auf Gewichtsreduktion, Leistungs- und Vitalitätssteigerung spezialisiert. Jedoch beraten wir auch Menschen mit Stoffwechselerkrankungen, Immunschwächen und chronischen Beschwerden.

Wie kann ich Termine buchen?
Termine können hier über den Onlinekalender gebucht werden. Falls Du keine freien Zeiten findest, schreibe uns bitte eine Nachricht, wir finden sicher einen Platz für Dich.

Viele Antworten auf weitere Fragen findest Du HIER in unserer FAQ Sektion


Individuelle Online Ernährungsberatung

Individuelle Online Ernährungsberatung

Willst Du einen persönlichen Diät- / Ernährungsplan?
Du kannst aber nicht zu uns nach Zürich kommen weil?

Kein Problem! Bei unserer Online- oder Videoberatung  ermitteln wir Deinen Körper- und Ernährungstyp mittels umfangreichem Fragebogen, welche wir vorab analysieren.
Aus diese Daten erarbeiten wir in unserer Praxis Deinen individuellen Ernährungsplan, den wir mit Dir am Videotermin besprechen.
Wir arbeiten mit einem modernen aber für jeden sehr einfach zu bedienenden Online-Videoprogramm. Alles was Du dazu brauchst, ist ein PC mit Internetzugang.

 

Paketpreis FR. 234.-

TIPP: Unsere Ernährungsberatungen sind Krankenkassen anerkannt!

Was beinhaltet die Beratung?

Persönlicher Termin per Video

Fragebogen Vor-Analyse

Individuelle Ernährungsplanung

Nahrungsmittel-Tabellen

Mikronährstoffplanung

Persönliches Dossier als eBook

Ernährungs App

Gratis Bonusprogramm

Krankenkassen anerkannt

Individuelles e-Book zu Deinem Ernährungstyp

Nach der Beratung schicken wir Dir per Email Dein umfangreiches e-Book zu. Es enthält alle Informationen zu Deinem individuellen Ernährungstyp, wie z.B. Nahrungsmitteltabellen und Rezeptbeispiele. Weiter dient es Dir als Nachschlagewerk zu dem was wir in der Beratung besprochen haben.

Die Ernährungstypen

Es gibt drei verschiedene Ernährungstypen, welche stark an die Lebensweise gebunden sind und variieren können! Sie bestimmen die Nahrungsverträglichkeiten, Stoffwechselrate und zu welchen Tageszeiten man leistungsfähig ist.

Der Eiweiss-Typ

Er braucht viele Kohlenhydrate, genügend Eiweiss und sehr wenig Fett. Bei fettigen Nahrungsmitteln und rotem Fleisch sollte er vorsichtig sein.

Der Kohlenhydrat-Typ

Dieser Typ kann gut vegetarisch leben und braucht viele Kohlenhydrate, mässig Eiweiss und wenig Fett. Fetthaltige Fleisch- &. Fischsorten und Milchprodukte sollt er meiden.

Der Misch-Typ

Er braucht am meisten Eiweiss, genügend Kohlenhydrate und Fette. Jedoch darf er fast alles essen und muss sich nur bei einigen Fruchtsorten zurückhalten.

Die Körpertypen

Je nach Herkunft, Genetik und Geschlecht wird zwischen vier verschiedenen Körpertypen unterschieden. Während sich der Körpertyp nur bedingt verändert kann, bestimmt dieser Deine Körperform, welche Sportarten Dir liegen und wo Deine Hauptproblemzonen sind.

Typ 1 – Der Schlanke

Dieser Körpertyp besitzt einen sehr schnellen Stoffwechsel der die Nahrungsmittel rasch verwertet und ausscheidet.
Er hat wenig Körperfett, ist schlank und nimmt oft erst nach der Pubertät am Bauch und den Oberschenkeln zu.

Typ 2 – Der Muskulöse

Er ist der Körpertyp mit dem am meisten ausgeglichenen Stoffwechsel der Nahrungsmittel gut verwerten kann.
Die Muskulatur ist straff und das Körperfett gut verteilt mit Betonung auf den Bauch, Schultern und Beinen.

Typ 3 – Der Stämmige

Dieser ist der trägste Körpertyp der Nahrungsmittel ausserordentlich gut speichert und langsam ausscheidet.
Er hat ein eher schwaches Bindegewebe und von allen Typen am meisten Körperfett welches gleichmässig verteilt ist.

Typ 4 – Die Kurvige

Der vierte Typ zeigt sich nur beim weiblichen Geschlecht. Sie haben einen trägen Stoffwechsel und sind guter Speicherer.
Das schwach ausgeprägtes Lymphsystem und Bindegewebe, zeigt sich vor allem am Gesäss und an den Oberschenkeln.

Kundenstimmen

Ich war heute bei Beni und habe das Gesamtpaket für 488.- gemacht und muss sagen, das sind wahrscheinlich die besten 488.- die ich jemals ausgegeben habe. Beni macht das wirklich überaus super, er ist sehr sympathisch und kann die einzelnen Details sehr einfach erklären. Sehr gute Tipps und sehr gute Beratung. Wirklich topp!! Auch dass man nachher so viel über den eigenen Körper und allgemeinen Typ weiss, ist sehr viel wert! 1A!
Jenny Teixeira
Jenny Teixeira
09:41 26 Jun 20
Sehr sympatisch, effizientes Gespräch, gute Tips und Trick, gute Beratung.
Gina Lombriser
Gina Lombriser
17:51 10 Nov 19
Ich kann Beni mit „Augen zu“ weiter empfehlen. Nach diversen Beratungen bin ich zum ersten Mal zufrieden. Die Analyse ist sehr kompetent und profund (auch die abgegeben Dokumente mit den Resultaten inkl. abgestimmten Rezepten).Einfach super. Danke vielmals für die tolle Beratung. :-)
Katiusca Velásquez
Katiusca Velásquez
19:12 16 Oct 19
Super professionelle Beratung und Analyse. Top gemacht!
Leuenberger Nadine
Leuenberger Nadine
11:52 12 Jun 19
Sehr hilfreiche, professionelle und kompetente Beratung! Würde ich jederzeit weiterempfehlen!!!
Lore Lo
Lore Lo
06:54 01 Jun 19
Individuelle fachliche rücksichtsvolle Ernährungsberatung und Erklärung, mit jedem Tool, das dir helfen kann, an deinem Plan fest zu halten. 100% zu empfehlen!
Cinzia Richichi
Cinzia Richichi
09:12 09 Apr 19
Professionelle Ernährungsberatung, fühlte mich bei der Beratung sehr wohl.
Albert Baltensperger
Albert Baltensperger
08:02 24 Jan 19
Danke viel mal für die kompetente Beratung!!! Einfach Top 👍
Robert Eletic
Robert Eletic
13:41 05 Dec 18
Super Typ, ging voll auf meine Bedürfnisse ein und freue mich auf weitere Beratungsgespräche
Jan Gisler
Jan Gisler
10:56 12 Oct 18
Sehr professionelle Beratung und es wir einem alles sehr gut erklärt. Herzlichen Dank für die Beratung und freue mich nun auf die Umsetzung.
Natalia Voli
Natalia Voli
04:56 12 Sep 18
Top-Beratung, ich habe bei der Stoffwechselanalyse sehr viel gelernt über mich und meinen Körper und viele hilfreiche Tipps erhalten. Die Stoffwechselanalyse wird bis ins Detail erklärt und es werden wichtige Hinweise zur Ernährung und Lebensform gegeben, inkl. einem Onlinetool mit Rezepten, einem Rechner etc. Sehr zu empfehlen!
Caroline Jaeggi
Caroline Jaeggi
09:44 02 Aug 18
Nette atmosphäre, kompetent, sehr hilfsbereitSehr zum weiter empfehlen😁
Julie Bauert
Julie Bauert
14:26 18 Jul 18
Sehr kompetent, professionell und freundlich. 100%ige Weiterempfehlung meinerseits. Danke Beni!
Diana Engelland
Diana Engelland
08:51 10 Jul 18
Kompetent, Klar und Effektiv! Bin motiviert und begeistert!
Therese Toffolon
Therese Toffolon
12:52 23 Jun 18
Von Beni habe ich eine sehr fachspezifische und professionelle Beratung erhalten. Man fühlt sich auf Anhieb wohl in der Praxis.Herzlichen Dank und ich freue mich auf die Umsetzung des besprochenen.
Patricia Mouzo
Patricia Mouzo
06:58 20 Jun 18
Beni Bachmann hat mich nicht nur fachlich, sondern auch menschlich überzeugt. Dank seiner sympathischen Art, schafft er es, schnell eine Vertrauensbasis zu seinem Gesprächpartner aufzubauen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und werde ihn jederzeit wärmstens weiterempfehlen.
Daniela Wassmer
Daniela Wassmer
10:09 16 Apr 18
Super Team, tolles Studio und sehr professionell ...
Marco Swoboda
Marco Swoboda
14:06 11 Apr 18
Beni ist ein sehr kompetenter und hilfsbereiter Ernährungsberater. Er geht auf die Bedürfnisse der Kunden ein. Ich konnte bereits erste Erfolge feiern und kann ihn daher wirklich sehr empfehlen. Go for it!!
Roberto Greco
Roberto Greco
11:38 07 Nov 17
Beni hat ein unglaubliches Know-How was Ernährung und Training anbelangt und ist deshalb in beiden Bereichen unglaublich kompetent. Ich kann Bodybalancing jedem nur empfehlen.
Sara Steinmann
Sara Steinmann
16:33 18 Oct 17
Sehr kompetente und professionelle Beratung und Betreuung. Würde ich jederzeit weiterempfehlen!
Tibor Kuelkey
Tibor Kuelkey
14:54 17 Oct 17
Professionelle und zielorientierte Betreuung im Bereich Fitness, Ernährungsberatung und Naturheilkunde. Beni Bachmann hat schon so manchen Fitness-Trend erlebt und ist selber Vorzeigeathlet, der den Jungen auch mit Ü40 noch zeigt wo der Bartli den Most holt.
Adrian Gyimesi
Adrian Gyimesi
21:55 03 Oct 17
alex hauenstein
alex hauenstein
05:51 02 Oct 17
Guter Coach und mit sehr viel Fachkompetenz:)
Adrianna Devecz
Adrianna Devecz
06:36 20 Sep 17
Wichtigste Kriterien: Instruktionen, Betreuung, Fachkompetenz und der persönliche Kontakt!! Alles TOP!!
Nicholas Laederach
Nicholas Laederach
06:38 18 Sep 17
Ich kenne kein anderer der mit so viel Leidenschaft und fundiertem Wissen, im Bereich Körperwiederaufbau und Fitness arbeitet wie Herr Bachmann.Top, weiter so.JLG
John Lee Gruenig
John Lee Gruenig
12:24 17 Sep 17
Sandro Streitenbürger
Sandro Streitenbürger
13:04 15 Sep 17
Mattia Stendahl
Mattia Stendahl
11:53 15 Sep 17
Gregor Altenburger
Gregor Altenburger
06:45 15 Sep 17

PROFESSIONELLE BERATUNG

Dein individuelles Ernährungsprogramm erstellen wir Dir in einem persönlichen Gespräch am Telefon oder Skype, nachdem wir Deine Körperdaten über einen online Fragebogen ermittelt haben, den wir in unserer Praxis auswerten.

Die Beratung ist durch die Zusatzversicherung anerkannt und folgt der modernen Ernährungslehre bzw. Naturheilkunde und keinem Mode-Hype!

Du bekommst ein umfangreiches Dossier mit den nötigen Listen und Rezepten, welches individuell auf Deinen Typ abgestimmt ist.
Wir zeigen Dir wie Du das neue Wissen einfach in Deinen Alltag einbauen kannst.

Zusätzlich erhältst Du einen persönlichen Zugang zum Ernährungs-App um zusätzliche Programme und Rezepte nutzen zu können.

FRAGEN UND ANTWORTEN

Wann bezahlt die Krankenkasse diese Beratung?
Kostenrückerstattungen sind von der individuellen Zusatzversicherung abhängig und ändern jährlich! Frage bei Deiner Versicherung nach der Therapeutenanerkennung (Benjamin Bachmann / ZSR Nr. E081960) nach.

Wie oft muss ich zur Beratung kommen?
Auf die erste Telefonberatung folgen je nach Gesundheitszustand und Zielstellung i.d.R. eine bis zwei 15 minütige Telefon-Nachfolgetermine, die zwischen Fr. 45.- und Fr. 85.- kosten und ebenfalls von der Zusatzversicherung zurückerstattet werden können.

Wie lange dauert die Basismessung und wie läuft sie im Detail ab?
Die Telefonberatung dauert ca. 60 Minuten. Wobei Du vorab zwei Fragebögen ausfüllen musst, was ca. 15 Minuten dauert.
Diese Fragebögen bzw. Deine Daten, analysieren wir vorab bei uns in der Praxis, damit wir effizient auf Dich vorbereitet sind.
Für den detaillierten Inhalt, besuche bitte unsere FAQ Seite

Für welche Ziele ist die Ernährungsberatung geeignet?
Grundsätzlich kann jeder von dieser Ernährungsberatung profitieren, um sich selbst einen bewussteren Lifestyle zu ermöglichen. Wir sind aber besonders auf Gewichtsreduktion, Leistungs- und Vitalitätssteigerung spezialisiert. Jedoch beraten wir auch Menschen mit Stoffwechselerkrankungen, Immunschwächen und chronischen Beschwerden.

Wie kann ich Termine buchen?
Termine können hier über den Onlinekalender gebucht werden. Falls Du keine freien Zeiten findest, schreibe uns bitte eine Nachricht, wir finden sicher einen Platz für Dich.

Viele Antworten auf weitere Fragen findest Du HIER in unserer FAQ Sektion


Totenkopf aus Zucker

Warum uns die Zucker Diät fett macht

Totenkopf aus Zucker

Warum uns die Zucker Diät fett macht

By beniIn Ernährung, Lifestyle24/07/2019

Teil 1
Die am meisten verbreitete, jedoch nur teilweise richtige und sehr vereinfachte Erklärung dafür,
warum mehr Leute denn je dick werden, ist, dass immer mehr Leute mehr essen und sich weniger bewegen.
Die sogenannten „Fortschritte“ im Bereich der Industrie, mit ihren Entwicklungen von arbeitseinsparenden Vorrichtungen, führen dazu, dass wir uns immer weniger bewegen müssen.
Wenn man aufsummiert, wie viele Extra-Kalorien die Leute konsumieren und wieviel weniger sie verbrauchen, kommt man auf Energieüberschüsse, die sich in Körperfett umsetzen.
Die gängige “Kalorie rein, Kalorie raus” – Theorie als Erklärung für die Epidemie der Fettleibigkeit zu sehen ist nicht gänzlich falsch, aber die Situation ist etwas komplizierter. Denn mit der technischen Verarbeitung unserer Nahrungsmittel haben wir komplett verändert, was wir essen!

Insulin, moderne Industrie und warum uns die Zucker Diät fett macht

Das Energiegleichgewicht in unserem Körper wird von Hormonen reguliert, insbesondere von Insulin. Die Hauptfunktion von Insulin ist es, die verdaute Nahrung in unsere Körperzellen zu transportieren. Wenn also der Blutzucker steigt, steigt ebenfalls der Insulinspiegel, was die Muskel- und Fettzellen veranlasst, einen Teil dieses Zuckers aufzunehmen und in Form von Fett zu speichern.
Insulin bewirkt aber auch, dass das Fett (Triglyceride) aus der Blutbahn in den Fettzellen gespeichert wird. Folglich macht Insulin dicker, ungeachtet dessen, ob das Fett durch das Essen von Kohlenhydraten oder Fett stammt.
Studien zufolge sondern Jugendliche des 21. Jahrhunderts weit mehr Insulin ab wie ihre Eltern, als diese im Jahre 1975 gleich alt waren!
Alleine dieser Fakt sollte einem zu denken geben …

Da der Insulinspiegel nur steigt, nachdem man Nährstoffe aufgenommen hat die Glucose (Traubenzucker) enthalten, ist einer der Hauptgründe für einen höheren Insulinspiegel das Essen von Glucose-reichen Lebensmitteln. Besonders in Bezug auf Zucker, sind zwei weitere wichtige Faktoren zu beachten.
Einer davon ist die Geschwindigkeit, in dem man Nahrungsmittel in Glucose umwandelt und wie schnell bzw. hoch der Insulinausstoss provoziert wird.
Der andere Faktor ist, wieviel Fruktose man isst und wie schnell sie zur der Leber gelangt.

Verdauung, Ballaststoffe und Apfel vs. Fruchtriegel

Um dies etwas bildlicher darzustellen, vergleichen wir hier wie der Körper auf das Essen eines rohen Apfels mit einem Gewicht von 100 Gramm reagiert, gegenüber einem 50 Gramm Apfelriegel, der einmal ein Apfel war, dann aber weiterverarbeitet wurde, indem man Zucker hinzugefügt und die Ballaststoffe (Faserstoffe), mitsamt allen anderen Nährstoffen, entfernt hat.

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit nur auf den Zucker richten, fällt uns ein grosser Unterschied auf. Nämlich der, dass der Apfel ungefähr 13 Gramm Zucker enthält, während der Apfelriegel mit ca. 22 Gramm Zucker beinahe die doppelte Menge beinhaltet.
Ein zweiter Unterschied ist zudem der Prozentsatz an Arten von Zucker. Der Apfel besteht aus 30 % Glucose, der Fruchtriegel aus 50%. Weiter hat der Apfel eine Schale und der Zucker liegt in Zellen, die in beiden Strukturen Ballaststoffe enthalten.

Ballaststoffe sind der Teil des Apfels, den man nicht verdauen kann. Sie spielen jedoch eine essentielle Rolle, wie der Zucker des Apfels verdaut wird. Sie bilden auch die Zellwände, welche den Zucker im Apfel einschliessen und die Aufnahme verlangsamen. Ebenso beschleunigen sie die Nährstoffaufnahme und die Passage durch den Darm, was ein rascheres Sättigungsgefühl herbeiführt.

Wir sehen also, wenn wir die beiden Apfel-Produkte vergleichen, dass der echte Apfel dem Körper nicht nur weniger Zucker zuführt, sondern auch schneller satt macht und bewirkt, dass der Körper diesen Zucker gleichmässiger verdaut!

Wer weniger Zucker isst, hat weniger Heisshunger

Es ist durchaus möglich, das man zunehmen könnte wenn man zu viele Äpfel isst. In der Realität kommt dies aber eher selten vor.
Isst man einen Apfel, steigt der zwar Insulinspiegel, aber er steigt langsam, weil die Ballaststoffe des Apfels die Geschwindigkeit verlangsamen, in dem Glucose abgebaut wird. Folglich hat der Körper genug Zeit um herauszufinden, wieviel Insulin er produzieren soll, um den Anteil der Glucose im Blut stabil zu halten.
Im Gegensatz zum Apfel, kommt beim Fruchtriegel die doppelte Ladung Glucose schneller in den Blutkreislauf, was verursacht, dass der Blutzuckerspiegel in die Höhe schiesst. Dieser Überschuss sorgt nun dafür, dass die Blutzuckerwerte wieder in den Keller fallen und der Heisshunger ausbricht, woraufhin der Körper wieder nach schnell verfügbarer Energie, also vielleicht nach noch einem Apfelriegel verlangt.
Leute, die Mahlzeiten mit einem höheren Prozentanteil von Kalorien in Eiweissen und Fetten zu sich nehmen, werden weniger schnell wieder hungrig und essen demzufolge insgesamt weniger.

Der zweite wichtige Faktor in diesem Thema ist die Fruktose. Es ist gang und gäbe geworden, Fruktose zu
dämonisieren, grösstenteils weil die Erfindung von Maissirup mit sehr hohem Fruktosegehalt dazu geführt hat, dass Zucker überreichlich und zu einem Spottpreis verkauft wird.
Es ist so, dass die Ernährungsgewohnheiten von Schimpansen fast nur aus Früchten bestehen, also müssen sie viel Fruktose verdauen. Jedoch werden sie und andere Frucht-Liebhaber nicht fett. Wie kommt es, dass die Fruktose in rohen Früchten weniger zu Fettleibigkeit führt, als die Fruktose in verarbeiteten Früchten und
anderen mit Fruktose beladenen Lebensmitteln, wie Limonaden oder Fruchtsäften?
Die Antwort hat wieder mit Kombination, Menge und Geschwindigkeit, in der
die Fruktose von der Leber verarbeitet wird, zu tun.

Zu viel Fruktose schadet der Leber und den Arterien

Die meisten der Früchte, die wir heutzutage essen, sind so gezüchtet, dass sie viel süsser schmecken als ihre in der Natur vorkommenden Vorgänger. Bis vor ca. 10’000 Jahren schmeckten die meisten Äpfel wie Holzäpfel und hatten beträchtlich weniger Fruktose. Es ist sogar so, dass beinahe alle Früchte, die unsere Ahnen gegessen haben, ungefähr so süss waren wie unsere heutigen Karotten. Aber dennoch sind gezüchtete Früchte im Vergleich zu den verarbeiteten Produkten wie den Fruchtriegeln und Fruchtsäften, nicht mit Fruktose vollgepumpt und beinhalten viele Ballaststoffe. Dank diesen Ballaststoffen wird die Fruktose eines rohen Apfels gleichmässiger verdaut und erreicht daher die Leber langsamer.
Auf diese Weise hat die Leber genug Zeit, um mit der Fruktose des Apfels fertig zu werden und kann sie
bequem und in gemächlichem Tempo verarbeiten.

Wenn verarbeitete Lebensmittel ihrerseits die Leber mit zu viel Fruktose zu schnell überfluten, überfordert das die Leber und sie wandelt den grössten Teil der Fruktose in Fett (Triglyceride) um. Etwas von diesem Fett bleibt in der Leber, was Entzündungen verursacht, welche wiederum ihrerseits die Insulin-Aktivitäten in der Leber beeinflussen.
Dies bringt eine schädliche Kettenreaktion in Gang:
Die Leber entlässt ihre gespeicherte Glucose in den Blutkreislauf, was die Bauchspeicheldrüse dazu bringt, mehr Insulin zu produzieren, welches dann die Extra-Glucose und Fett in die Zellen treibt. Der Rest des Fettes, das die Leber aus schnellen und hohen Ladungen Fruktose produziert, wird ebenfalls in die Blutlaufbahn geschleust, wo es in Fettzellen, Arterien und anderen potentiell gefährlichen Orten landet.

Der Industriezweig Fruktose

Während des grössten Teils der menschlichen Evolution war Honig die einzige grosse, schnell verdauliche Quelle von Fruktose, die unsere Urahnen beschaffen konnten.
Grosse und billige Mengen Fruktose waren erstmals in den 70er Jahren, in Form von Maissirup mit hohem Fruktose-Anteil, erhältlich. Vor dem ersten Weltkrieg konsumierte der durchschnittliche Europäer ungefähr 15 Gramm Fruktose pro Tag, hauptsächlich durch Essen von Früchten und Gemüse. Der durchschnittliche Europäer heutzutage konsumiert 55 Gramm pro Tag.

Alles in allem ist der Hauptgrund, warum mehr Menschen (vor allem in der Bauchgegend) dicker werden, dass verarbeitete Lebensmittel mit zu viel verarbeitetem Zucker zugeführt werden. Unsere Verdauung hat sich seit der Steinzeit noch nicht viel weiter entwickelt und wir können gesüsste Lebensmittel, wie z. B. Fruchtsäfte und Süssigkeiten,”noch” nicht sehr sinnvoll verwerten. Und ja, auch Fruchtsaft ist eigentlich Junk Food, genau wie Kuchen, Gummibärchen, Fruchtriegel, und zahlreiche andere industriell hergestellte Nahrungsmittel.

Traditionelle Ernährungsweisen

Die, von industrieller Nahrung verursachten Probleme erklären, weshalb viele traditionelle Ernährungsweisen, die unabhängig voneinander in verschiedenen bäuerlichen Gesellschaften rund um den Globus entstanden sind, allesamt ziemlich gute Arbeit leisten, um Gewichtszunahmen vorzubeugen.
Klassische asiatische und mediterrane Ernährung zum Beispiel, scheinen auf den ersten Blick wenig Gemeinsamkeiten zu haben. Beide jedoch viel Stärke (Reis, Brot und Pasta), jedoch viel frisches Gemüse, welches Ballaststoffe enthält. Zudem sind sie reich an Proteinen, sowie an gesunden Fetten.
Dieses Thema der natürlichen und evolutionären Ernährung ist eines der Kernthemen in unserer Ernährungsberatung in Zürich.

Kurz gesagt: Es ist schwieriger, übergewichtig zu werden – und somit einfacher, überflüssiges Gewicht fernzuhalten – wenn man seine Kohlenhydrate gemäss einer altmodischen Ernährung mit vielen unverarbeiteten Früchten und Gemüse bezieht.
Ernährung spielt eine tragende Rolle in der Erklärung, warum mehr und mehr Menschen auf der ganzen Welt dicker werden. Es existieren aber etliche zusätzliche Faktoren, die ebenfalls wichtig sind, z. B. genetische Veranlagung, Schlaf, Stress, Darmbakterien und Bewegung.

Mehr darüber im nächsten Blog: Teil 2


Fitter Typ sitzt im Gym und mischt seinen Proteinshake

Ernährung rund ums Training

Fitter Typ sitzt im Gym und mischt seinen Proteinshake

Ernährung rund ums Training

By beniIn Ernährung, Training, Lifestyle25/05/2019

Von Andi Toscan – Biochemiker UZH & passionierter CrossFitter in Zürich.

Unter „Peri-Workout-Ernährung“ (engl.: peri workout nutrition) versteht man die gezielte Ernährung rund ums Training und zur Steigerung der angestrebten, spezifischen Trainingseffekte.
Die nachfolgenden Empfehlungen sind allgemein gehalten und ersetzen keine persönliche Ernährungsberatung.

Wie macht man das mit der Ernährung rund ums Training?

Ein optimales Peri-Workout-Protokoll (PWOP) muss immer auf die Zielsetzung des Trainierenden abgestimmt sein. Ein CrossFit-Athlet strebt zum Beispiel in erster Linie eine verbesserte Performance während seiner „workouts of the day“ (WODs) und eine schnelle Erholung nach demTraining an. Ein Bodybuilder hingegen muss sein PWOP so gestalten, dass es zu einer maximalen Nährstoffversorgung der Muskulatur und einer Maximierung der Testosteron- und Wachstumshormon-Produktion führt. So erzielt er ein maximales Muskelwachstum. Möchte man möglichst viel Körperfett verbrennen und trainiert in erster Linie zur Unterstützung einer Diät, muss das PWOP auf dieses Ziel abgestimmt werden.

Natürlich sind die Bereiche verflochten: Ein auf Performance ausgerichtetes PWOP wird zuMuskelzuwachs und schnellerer Erholung wie auch zu erhöhter Fettverbrennung führen. Ein Protokoll zur Maximierung des Muskelwachstums wird auch die Performance unterstützen usw.

Das in diesem Artikel aufgezeigte Peri-Workout-Protokoll zielt in erster Linie darauf ab

  • die Performance während und
  • die Regeneration nach dem Training zu verbessern. Dabei soll es
  • einfach, mit nur wenigen Nahrungsergänzungsmitteln umsetzbar und
  • gesund sein und das Hormonsystem und den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen und
  • keine fragwürdigen Substanzen beinhalten, zum Beispiel umstrittene Stimulanzien

1. Das Fundament – Letzte Mahlzeit vor dem Training

Trainieren Sie nicht mit leerem Magen. Ein „nüchternes“ Training vermindert die Performance und beeinflusst die Reaktion des Körpers bzw. der Ernährung rund ums Training. Jüngste Studienresultate zeigen, dass die Stoffwechselrate und der Kalorienverbrauch nach dem Training deutlich höher ausfallen, wenn vor dem Training gegessen wird. Der grösste Teil der zusätzlich verbrannten Kalorien wird durch Fettsäurenoxidation gewonnen. Ein Training auf leeren Magen mindert somit den Fettabbau.
Die Zusammensetzung einer Mahlzeit wirkt sich direkt auf die Produktion verschiedener Neurotransmitter aus. Diese beeinflussen Ihre körperlichen wie auch kognitiven Funktionen. Häufig werden vor dem Training kohlenhydratreiche Mahlzeiten oder Shakes angepriesen: Müsli, Flakes, Fruchtsäfte, Bananen, Sportgetränke mit hohem glykämischen Index usw. Diese führen zu einem raschen Anstieg des Blutzuckers und einer starken Insulinreaktion. Der Neutrotransmitter „Serotonin“ wird produziert und die hochglykämischen Kohlenhydrate werden durch das Insulin rasch aus der Blutbahn entfernt. Wenn diese Kohlenhydrate nicht unmittelbar als Energiequelle benötigt werden, wandelt sie der Körper in den Fettzellen zu Speicherfett um. Es folgt ein rascher Abfall des Energielevels und der erhöhte Serotoninspiegel im Hirn mindert die Konzentrationsfähigkeit – Energie und Leistungsfähigkeit nehmen ab.

Wie wirds gemacht?

Essen Sie etwa 60 bis 90 Minuten vor dem Training eine kleine Mahlzeit bestehend aus tierischem Protein und gesunden Fetten. Dies führt zu einer erhöhten Produktion der Neurotransmitter „Dopamin“ und „Acetylcholin“, weil die Konzentrationen der Aminosäuren „Tyrosin“ und „Phenylanlanin“ hoch sind. Die gesunden Fette führen zu einem langsam ansteigenden und über längere Zeit stabilen Blutzuckerspiegel. Wenn es sich bei dieser Pre-Workout-Mahlzeit gleichzeitig um die erste des Tages handelt, ergänzen Sie sie noch mit Beeren. Diese nehmen nur einen geringen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und liefern eine gesunde Menge an Fruktose, welche zum Auffüllen des Leberglykogens verwendet wird. Übrigens: Dies ist der einzig sinnvolle Zeitpunkt des Tages, Fruktose zu sich zu nehmen.
Die Grösse der Mahlzeit hängt von Geschlecht, Gewicht, Trainingszustand und der Zielsetzung des Trainierenden ab. Eine Faustregel lautet: 20 g Fleisch, Fisch oder Seefood pro 10 kg Körpergewicht und 5 g Nüsse pro 1 kg Körpergewicht.

Ein Beispiel

Ein 90 kg schwerer Athlet nimmt bei dieser Mahlzeit etwa 180 g Rinderhuft (9 x 20 g) und 45 g Baumnüsse (9 x 5 g) zu sich.
Alternativen: Anstelle von Fleisch, Fisch oder Seafood nimmt er 1 Ei pro 30 kg Körpergewicht zu sich, bei 90 kg Körpergewicht also 3 Eier. (Viele mögen ein Ei zum Frühstück lieber als eine Rinderhuft oder Hähnchenbrust). Die 40 – 50 g Nüsse könnte er mit 1/2 oder 3/4 Avocado ersetzen oder frische Kokosnuss verwenden. Die Menge der Kokosnumm müsste er allerdings auf 90 g verdoppeln: 10 g pro 10 kg Körpergewicht.
Mögliche Proteinquellen: Rinderhuft oder Steak, Lammfleisch, Meeresfrüchte aller Art, Fisch aller Art, Burger-Patties (selbstgemachte), Hähnchen- oder Truthahnburger (selbstgemachte), Eier.

KEINE Milchprodukte wie Magerquark oder Joghurt
KEINE sehr rasch verdaulichen Proteine, wie z.B. Whey-Protein.
Mögliche Fettquellen: Baumnüsse, Pekannüsse, Macadamias, Paranüsse, Cashews. Kokosnuss und Avocados.
KEINE Erdnüsse (Erdnüsse sind biologisch gesehen keine Nüsse, sondern Linsen).
Beeren (optional): Himbeeren, Blaubeeren, Brombeeren, Erdbeeren.
KEINE Kirschen oder Trauben (zu hoher Zuckeranteil und zu starker Einfluss auf den Blutzuckerspiegel).

2. Ready for Take-Off – Supplements unmittelbar vor dem Training

Es gibt zahlreiche Pre-Workout Supplements auf dem Markt. Die meisten werden in bunten, ansprechenden Verpackungen und werberischen Inseraten angepriesen. Die meisten Aussagen über vermeintliche Supereffekte entbehren allerdings jeglicher wissenschaftlichen Grundlage. Konzentrieren Sie sich auf die Basics bevor Sie Ihr hartverdientes Geld in teure, wirkungslose Supplements investieren – die mit haufenweise künstlichen Geschmacks-, Farb- und Konservierungsstoffen versehen und womöglich alles andere als gesund sind. Die Basics sind gründlich erforscht und deren Wirksamkeit nachgewiesen. Die folgenden Nahrungsergänzungen repräsentieren einen soliden und wissenschaftlich fundierten Basisplan. Halten Sie sich an den Basisplan, bevor Sie weitere Supplements auch nur in Betracht ziehen.

Koffein: der Muntermacher

Holen Sie sich Ihre Trainingsmotivation und erhöhen Sie die Fettverbrennung
Koffein sollte generell mit Bedacht konsumiert werden. Er bewirkt die Produktion sogenannter Katecholamine: Epinephrin und Nor-Epinephrin; bekannt als Stresshormone. Mit grosser Wahrscheinlichkeit sind Sie im Alltag schon ausreichend gestresst und sollten Ihren Körper nicht zusätzlich belasten. Wenn Sie jedoch Kaffee mögen und sich eine höhere Trainingsleistung wünschen, dann ist vor dem Training der richtige Zeitpunkt, sich eine Tasse frisch gebrühten schwarzen Kaffee zu gönnen. Etliche Studien bestätigen den ergogenen Nutzen von Koffein:

  • erhöhte Ausdauerleistung
  • verminderte DOMS (engl.: delayed-onset muscle soreness = Muskelkater)
  • erhöhte Fettverbrennung
  • verbesserte muskuläre Koordination
  • höhere Maximalkraft
  • verbesserte Konzentration
  • erhöhter IQ
  • kardiovaskuläre Gesundheit
    Schwarzer, frischer Kaffee liefert zudem wertvolle Antioxidanzien, die beispielsweise entzündungshemmend wirken. 20 mg Koffein pro 10 kg Körpergewicht sind ein guter Anhaltspunkt. Ein einfacher Espresso enthält rund 40 – 60 mg Koffein, eine Tasse Kaffee 100 – 120 mg. Ein 90 kg schwerer Athlet darf sich also zu seinem Eier- und Avocado-Frühstück oder auf dem Weg zum Training etwa einen dreifachen Espresso beziehungsweise eine grosse Tasse Kaffee gönnen.

Wenn Sie abends trainieren, lassen Sie das Koffein besser weg oder reduzieren die Menge. Eine gute Alternative ist eine Tasse Grüntee. Dieser enthält weniger Koffein: 20 – 40 mg pro Tasse. Grüntee wirkt zudem über einen anderen Freisetzungsmechanismus im Körper und führt in viel geringerem Masse zu koffeinbedingten Wirkungen wie Zittern oder Einschlafschwierigkeiten. Grüntee ist ebenfalls ein ausgezeichneter Lieferant einer ganzen Reihe Antioxidanzien.

Glutamin: das Multitalent

Glutamin ist der Hauptbestandteil des Aminosäurenpools im Blutplasma und die am höchsten konzentrierte Aminosäure in den Muskelzellen. Glutamin ist unter anderem für die Wassereinlagerung in den Zellen verantwortlich und bewirkt bei körperlicher Belastung eine Vergrößerung des Zellvolumens. Das ist als anaboles, die Proliferation unterstützendes Signal zu betrachten. Das heisst, die Protein- und Glykogenbildung wird gefördert, wenn die Muskelzellen mit Glutamin gesättigt sind. Glutamin spielt in den unterschiedlichsten biochemischen Abläufen eine zentrale Rolle: Es ist für ein optimal funktionierendes Immunsystem unerlässlich, fördert die Darmgesundheit, verbessert die Aufnahme von essentiellen Mikronährstoffen, ist entzündungshemmend und wird für die Bildung von Neurotransmittern benötigt. Ein intensiv trainierender Sportler kann seinen Bedarf an Glutamin zur optimalen Performance kaum über die tägliche Ernährung decken und sollte daher zusätzlich Glutamin zu sich nehmen.
Glutamin bildet die Basis zur Einleitung anaboler (muskelaufbauender) Prozesse während des Trainings. Die Proteinsynthese wird mitunter über den sogenannten mTOR-Pathway über die vielbehandelten, verzweigketteten Aminosäuren (BCAAs) eingeleitet, insbesondere über L-Leucin. Die Aufnahme von L-Leucin in die Muskelzelle funktioniert über einen Co-Transport mit Glutamin. Das heisst, für jedes Leucin-Molekül, das in die Muskelzelle transportiert wird, wird ein Glutamin-Molekül ausgeschafft. Um während des Trainings möglichst viel Leucin in die Zellen zu transportieren, müssen diese mit Glutamin gesättigt sein.
Glutamin kann man kaum überdosieren und grundsätzlich zu jeder Tageszeit einnehmen. Vor dem Training sind 10 – 20 g ein guter Anhaltspunkt. Sie können optional weitere 5 – 10 g vor dem Frühstück (Darmgesundheit), vor dem Zubettgehen (Wachstumshormon-Produktion), nach dem Training (Senkung des Cortison-Spiegels) oder zu den Mahlzeiten (generell positiver Effekt auf das Immunsystem) einnehmen.

3. Let’s work – Supplements während des Trainings

Die sportspezifische Intra-Workout-Ernährung ist eine Wissenschaft für sich. Es leuchtet ein, dass sich ein Fahrradfahrer, der in einem Training 220 km zurücklegt, anders verpflegen muss als ein Sprinter, dessen Tagesplan 8 kurze 60 m Sprints vorsieht. Intra-Workout-Ernährung wird immer auf die jeweiligen Bedürfnisse der Sportler angepasst. Wir konzentrieren uns hier jedoch auf die breite Masse. Das heisst auf Fitnesssportler, CrossFitter, Kraftsportler usw., die rund eine Stunde pro Einheit trainieren und sich das Leben nicht allzu schwer machen möchten mit komplizierten Ernährungsplänen.

BCAAs: Die Muskelmacher

Verzeigkettete Aminosäuren (engl.: branched-chain amino acids = BCAAs) sind in der Sporternährung schon seit 30 Jahren weit verbreitet. Darunter versteht man die drei essentiellen Aminosäuren: L-Leucin, L-Isoleucin und L-Valin. Sie können vom Körper nicht selbst produziert werden. In zu geringer Dosierung zeigen sie kaum nennenswerte Effekte. Richtig dosiert und angewendet, bringt eine Nahrungsergänzung mit BCAAs allerdings eine Vielzahl von positiven Effekten mit sich, die in unzähligen Studien dokumentiert sind. Darunter:

  • ein erhöhte Proteinsynthese und daraus resultierendes Muskelwachstum
  • eine erhöhte Fettverbrennung und ein Verlust an visceralem Bauchfett
  • weniger Muskelkater nach dem Training
  • eine verbesserte anabole Hormonreaktion durch das Training
  • ein tieferer Cortisonspiegel nach dem Training
  • eine erhöhe Arbeitskapazität im Training, verbesserte Ausdauer und mehr Stamina
    Die wichtigste der BCAAs ist L-Leucin. Leucin aktiviert den bereits erwähnten Porteinsynthese-Pathway (mTOR) am stärksten. Nachgewiesen ist auch seine grosse Wirkung in isolierter Form, beispielsweise auf die Cortisol-zu-Testosteron-Ratio nach dem Training.
    In der Literatur finden sich verschiedene Anwendungsprotokolle. Ein Anhaltspunkt für ein erfolgbringendes PWO-Protokoll sind 0.2 – 0.4 g pro 1 kg Körpergewicht. Ein 90 kg Trainierender verwendet folglich 18 g – 36 g BCAAs. Rund ein Drittel der Gesamtmenge werden 30 bis 15 Minuten vor dem Training und der Rest während dem Training konsumiert. Um es einfach zu halten, konsumieren Sie die gesamte Portion gleichmässig über das Training verteilt in Form eines BCAA-Drinks. Diese Produkte sind jedoch meist stark künstlich gesüsst und eingefärbt, pur hingegen schmecken sie etwas eigen.
Elektrolyte – Wasser ist nicht gleich Wasser

Trinken Sie während eines harten Trainings alle 10 Minuten 1 – 1.5 dl eines Elektrolytengetränks. Verzichten Sie auf beigemischte Zuckerarten oder Farb- und Füllstoffe. Ein gutes Elektrolytenpulver enthält Natrium, Kalium, Phosphor und Magnesium in Form von Chloriden, Sulfaten und Bicarbonaten. Die Lösung sollte ca. 600 mg der besagten Elektrolyte pro Liter enthalten. Sie profitieren von dieser kleinen Investition in vielerlei Weise:

  • bessere Hydration
  • bessere Ausdauerleistung und mehr Stamina
  • Vorbeugen von Muskelkrämpfen
  • schnellere Regeneration nach dem Training
  • Vermeidung von Mangelerscheinungen durch exzessives Schwitzen (z.B. Magnesiummangel)
  • Fördern der kardiovaskulären Gesundheit.

4. Nach dem Training ist vor dem Training – Post-Workout-Ernährung

Nach dem Training steht eine möglichst rasche Regeneration im Vordergrund. Denn Sie möchten sicherlich nach ein oder zwei Tagen wieder trainieren und dann auch stärker, schneller oder schlanker sein als zuvor.
Dies gilt vor allem wenn man sich auf einer kalorienreduzierten Diät befindet und abnehmen möchte!

Whey-Protein und Kreatin – ein Dream Team

Eine simple und äusserst effektive Kombination nach dem Training ist ein Whey-Protein-Shake mit zusätzlichem Kreatin. Wenn Sie in erster Linie an Performance und rascher Erholung interessiert sind, sollten Sie diesen Shake mit einigen Kohlenhydraten ergänzen. Wenn Sie in erster Linie Fett reduzieren möchten, lassen Sie die Kohlenhydrate weg.
Die Haupteffekte sind:

  • weniger oxidativer Stress und eine verminderte Entzündungsreaktion auf das Training
  • eine erhöhte Proteinsynthese in den Stunden nach dem Training
  • weniger Muskelkater nach dem Training
  • ein schnelleres Wiederherstellen der trainingsbedingten Muskelstruktur-Verletzungen
  • grösserer Kraftzuwachs verglichen mit anderen Post-Workout-Mahlzeiten
  • ein stärkeres Immunsystem
  • eine erhöhte Hirnfunktion und schnellere Regeneration des Nervensystems nach intensivem Training

Kreatin sollte in einer Menge von 3 – 5 g am Tag konsumiert werden. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass die Kreatinphosphatspeicher in den Muskelzellen optimal gefüllt sind. Dies lässt Sie härter, schwerer und länger trainieren. Es dauert jedoch bei diesen Dosierungen einige Wochen bis die maximale Zellkonzentration erreicht wird. Alternativ können Sie quasi eine „Aufladephase“ einplanen und während 5 bis 7 Tagen 0.3 g Kreatin pro 1 kg Körpergewicht konsumieren, gefolgt von der besagten Erhaltungsdosis von 3 – 5 g am Tag.
Mischen Sie das Kreatin in Ihren Whey-Shake und verwenden Sie 0.5 g pro 1 kg Körpergewicht Whey-Protein. Also 45 g für einen 90 kg Trainierenden.
Eine Zugabe von Kohlehydraten fördert das rasche Füllen entleerter Muskelglykogenspeicher sowie eine rasche Senkung des Cortisolspiegels. Die Menge hängt stark von der Zielsetzung ab. Eine Faustregel für einen vorwiegend auf Performance trainierenden Athleten lautet: 0.5g pro 1 kg Körpergewicht und pro 30 Minuten. Für einen Trainierenden, der 90 kg wiegt, gilt nach einer Stunde Training: 90 g Kohlenhydrate mit 45 g Whey-Protein und etwa 5 g Kreatin. Gute Kohlenhydratquellen sind Süsskartoffeln, Kartoffeln, Reiswaffeln, Reis, Trauben oder eine Kombination dieser Quellen.

Zusammenfassung – Ihr einfaches und effizientes Peri-Workout-Protokoll.

Beispiel für einen 90 kg schweren Mann, Training morgens vor der Arbeit

06:00 Aufstehen – 20 g Glutamin in 2 dl Wasser aufgelöst
06:15 Frühstück, bestehend aus 3 weich gekochten Eiern, 50 g Nussmischung aus dem Reformhaus, einer grossen Tasse Kaffee und 150 g Heidelbeeren
07:15 Krafttraining im Fitnesscenter – während des Trainings 1 l Wasser mit einer Portion Elektrolytepulver. 30 g BCAAs in Pulverform
08:15 Trainingsende – duschen, umziehen, bereit machen. Während dessen gibt’s einen Shake bestehend aus 45 g Whey-Protein und 5 g Kreatin. Dazu drei Reiswaffeln und 100 g Trauben
09:00 Energetisch, wach und motiviert auf dem Weg zur Arbeit

Beispiel für eine 60 kg schwere Frau, Training abends nach der Arbeit

17:30 Noch während der Arbeit – 1 selbstgemachter Truthahnburger, 120 g, und 60 g Kokosnuss-Stücke. Dazu 10 g Glutamin in 1.5 dl Wasser aufgelöst
18:00 Auf dem Weg ins Training – eine Tasse Grüntee (im Büro zubereitet und in Thermostasse abgefüllt)
18:30 TRAINING – nach dem Warm-Up, während und nach dem Kraftteil 20 g BCAA in Pulverform, aufgelöst in einem Elektrolytengetränk (“low carbs”)
19:30 Trainingsende – duschen, umziehen, bereit machen. Während dessen gibt’s einen Shake bestehend aus 30 g Whey-Protein und 3 g Kreatin
20:30 Kleines Abendessen zu Hause – beispielsweise 1 Süsskartoffel, ein kleines Stück Wildlachs, eine Portion gedünstetes Gemüse

Wer sich für Supplemente und deren Wirkweisen interessiert, findet in diesem Blogpost noch mehr Infos…


Theriak - Der Boost für Dein Immunsystem

Theriak – Der Boost für Dein Immunsystem

By beniIn Ernährung, Lifestyle09/04/2019

Der Immunsystem Boost – Theriak

Pünktlich zur Frühlingviren- bzw. Erkältungssaison möchte ich euch ein uraltes Hausmittel, den Theriak vorstellen.

Er wird auch Schwedenbitter oder Bitterschnaps genannt und ist eine historisch als Antidot entwickelte Arznei, die vor allem im Mittelalter als Universalheilmittel gegen eine Vielzahl von Krankheitenangewandt wurde.

Er wurde oft auch als „Himmelsarznei“ bezeichnet, ein universelles Wundermittel, das u. a. auch gegen Syphilis, Cholera und Pest wirksam war. Der Arzt und Apotheker Andreas Reichlin von Meldegg empfahl ihn zur Behandlung der Pest in seinem um 1450 erschienenen Pestilenz Büchlein.

Schon im antiken Griechenland behandelten Ärzte giftige Schlangenbisse mit einer Kräutermixtur aus Anis, Fenchel und Kümmel. Das Rezept für dieses Heilmittel war in die Mauer des Asklepieions von Kos eingemeißelt. Die Arznei nannte man Theriak, diese Bezeichnung wurde erstmals um 170 v. Chr. bei Nikandros von Kolophon, Arzt und Dichter, erwähnt.

Später wurde die Zusammenstellung um Opium als weitere Zutat ergänzt (auf das wir bei unserem Rezept verzichtet haben 🙂 Die persische Bezeichnung „Teriak“ oder „Theriaak“ für die aus dem Mohn gewonnene Substanzist offenbar eine der Sprachwurzeln des Begriffs.
-Teilweise aus Wikipedia-

Theriak5_Bodybalancing_Beni_BachmannTheriak3_Bodybalancing_Beni_BachmannTheriak4_Bodybalancing_Beni_BachmannTheriak1_Bodybalancing_Beni_Bachmann

Anwendung

Heute wird der Theriak vor allem noch zur Verdauungsförderung oder gegen bakterielle Magenbeschwerden eingesetzt.
Hergestellt wird er vorwiegend aus Wein oder Schnaps und einer Vielzahl von Kräutern die vor allem Bitterstoffe, Gerbstoffe und Ätherische Öle enthalten.

Innerlich und äusserlich angewendet wirken diese Stoffe antiseptisch, blutstillend, immunsteigernd, antibakteriell, krampflösend, entzündungshemmend
Also ein echter Alleskönner für den Magen-Darm und Hautbereich!

Einer der Hauptwirkstoffe der verwendeten Bitterstoffpflanzen ist Silymarin, dieser hilft der Leber bei der Verstoffwechslung von Abfallstoffen, die bei einer Gewichtsabnahme entstehen. Er wirkt antagonistisch gegenüber zahlreichen Lebergiften und beruht auf zwei Wirkmechanismen. Zum einen verändert Silymarin die äussere Leberzellmembran, damit Lebergifte nicht eindringen können. Zum anderen wird die Regenerationsfähigkeit der Leberzellen stimuliert.

Zusammensetzung und Zubereitung

Rezepte gibt es viele jedoch sind vor allem die alten Auflistungen teilweise sehr stark dosiert und wahrscheinlich auf mittelalterliche Keim-Konzentrationen ausgelegt.
Da wir heute nicht mehr so oft verunreinigte Nahrungsmittel aufnehmen, übernimmt der Theriak eher die Rolle eines Verdauungshelfers der gleichzeitig auch einen unruhiges oder gereiztes Verdauungssystem positiv beeinflussen kann.

Im Internet finden sich viele dieser Medizinalbrände und Weine. Die bekanntesten unter ihnen sind im deutschsprachigen Raum der Appenzeller und Jägermeister. Diese sind jedoch für die breite Masse so stark abgeschwächt und gesüsst, dass sie kaum mehr eine sinnvolle Wirkung haben.
Wer also seine Verdauung nach einer schweren Mahlzeit ankurbeln oder unterstützen möchte, der hält sich besser an unser Rezept…

Rezept für 1 lt. Medizinalbrand:
  • 1 lt. Schnaps von guter Qualität und mind. 45 Vol%
  • 20 g. Ringelblumenblüten
  •  10 g. Blutwurz
  • 10 g. Kalmus
  •  10 g. Angelikawurzel
  •    5 g. Kardamomsamen
  •    5 g. Muskatnuss
  •    5 g. Enzianwurzel
  •  15 g. Zimt

Alle Zutaten in eine 2 lt. Glasflasche geben und während 12 Wochen im im Frühling auf den Balkon, an die Sonne stellen und täglich umrühren.
Danach die Flüssigkeit durch eine Mullbinde oder Passiertuch abseihen.
Alle Zutaten dazu können problemlos in gut sortierten Apotheken bestellt werden.

Anwendung

Am besten nach einer üppigen Mahlzeit oder bei einer Mageninfektion.
Man nimmt einen Schluck und lässt ihn während 15 – 20 Sekunden im Maul. Die Mundschleimhäute nehmen so schon viele Bitterstoffe auf und wirken reflektorisch auf die Verdauungssäfte im Magen und Darm.
Die Tinktur kann aber nicht nur innerlich, sondern auch äusserlich für kleine Schürfungen angewendet werden. Sie wirkt wegen dem hohen Anteil der Gerbstoffe gleichermassen blutstillend wie auch antiseptisch.

Unseren Theriak stellen wir nur biologisch hochwertigen Zutaten her, die wir aus der Region beziehen und in unserer Praxis verkaufen.

Vorsicht

Schwangere oder stillende Mütter und Menschen mit blutenden Darmerkrankungen, sollten auf diesen Medizinalbrand verzichten!